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Artikel

«Si une montagne peut séparer, elle peut tout aussi bien être franchie»

Die Generaldebatte der UNO-Generalversammlung in der dritten Septemberwoche ist ein Fieberthermometer der internationalen Politik. Bemerkenswert dieses Jahr: der chinesische Präsident Xi liess die Veranstaltung aus – er ging zu Präsident Trump in Washington, D.C. Trump teilte der Weltgemeinschaft mit, er erwäge die «Annihilation» Irans, er halte die amerikanische Aneignung des venezolanischen Erdöls für rechtens («dem Sieger gehört die Beute») und er fordere alle Staaten auf, sich vom Internationalen Strafgerichtshof zurückzuziehen. Wenige Stunden danach sprach der schweizerische Bundespräsident Parmelin. Hier seine Rede im Wortlaut. 

SGA ASPE, September 2026

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Editorial

Neutralität darf keine Ausrede mehr sein

Das Verdikt könnte deutlicher kaum sein: Über 70 Prozent der Stimmberechtigten und sämtliche Kantone haben die Neutralitätsinitiative abgelehnt. Die Schweizerinnen und Schweizer wollen keine Blocher-Neutralität....

Jon Pult, Präsident SGA-ASPE, September 2026

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Kolumne

La Suisse après le « non » à l’initiative sur la neutralité : l’aube d’une diplomatie agile !

Le verdict est tombé, clair et sans équivoque : les citoyennes et citoyens suisses, ainsi que les cantons, ont rejeté clairement l’initiative populaire « Sauvegarder...

Laurent Wehrli, conseiller national et vice-président de l’ ASPE, September 2026

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Veranstaltungsberichte

Noch ungenügende Reaktionen auf Putin und Trump

Die SGA hat eine Akademie den sicherheitspolitischen Herausforderungen gewidmet, die sich für die Europäische Union und die Schweiz in vielem als ähnlich erweisen. Russlands Krieg gegen die Ukraine und die egozentrische Politik der USA haben in der EU zu verstärkten, wenn auch noch begrenzten gemeinsamen Verteidigungsanstrengungen geführt. Die Schweiz sucht vermehrt die Kooperation, ohne klare Konsequenzen für die Neutralität zu ziehen.

Christoph Wehrli, September 2026

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Kolumne

Das Hertensteiner Programm von 1946: Gegenentwurf zum Trumpismus

In der Generaldebatte der UNO-Generalversammlung hat US-Präsident Trump den Austritt aus dem Internationalen Strafgerichtshof propagiert, den amerikanischen Zugriff auf das Erdöl Venezuelas mit dem Recht des Siegers auf die «Beute» gerechtfertigt und mitgeteilt, dass er die «Vernichtung» Irans erwägen. Der nachstehende Artikel erinnert an einen  Gegenentwurf: Nach dem Scheitern der Recht-des-Stärkeren-Ideologie im Zweiten Weltkrieg wurde im «Hertensteiner Programm» der Gedanke eines föderalistischen Weltbundes formuliert.

Louis Kuhn *, September 2026

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Espresso Diplomatique

Kurz und kräftig. Die wöchentliche Dosis Aussenpolitik von foraus, der SGA und Caritas. Heute im Fokus: Die Durand-Linie. Ein 130-jähriger Grenzkonflikt treibt Pakistan und Afghanistan in den Krieg und stellt Islamabads Mediatorrolle infrage.  Nr. 508 | 25.08.2026
 

Aussenpolitik im 21. Jahrhundert

Der Überblick zur schweizerischen Aussenpolitik entlang ihrer zentralen Gebiete. Online nachgeführt und aufdatiert. Neue Beiträge von Joëlle Kuntz (La neutralité, le monument aux Suisses jamais morts) und Markus Mugglin (Schweiz – Europäische Union: Eine Chronologie der Verhandlungen) sowie von Martin Dahinden und Peter Hug (Sicherheitspolitik der Schweiz neu denken - aber wie?). Zum Inhalt.      

Bilaterale III

Das Verhältnis der Schweiz zur Europäischen Union ist der Fluchtpunkt der aussenpolitischen Auseinandersetzungen im Lande. Bis zur Abstimmung über die neuen Verträge (“Bilaterale III”) präsentieren wir unsere Beiträge, die offiziellen Texte, ausgewählte Positionsbezüge von Parteien und anderen Akteuren sowie eine Chronologie gebündelt auf einer Seite (hier klicken).